SCHLAF GUT!

Nachts vollbringt unser Körper Höchstleistungen. Denn er regeneriert den gesamten Organismus - aber nur, wenn wir auch tief und fest schlafen. Das Immunsystem wird gestärkt, Hormone kurbeln das Zellwachstum an und das Gedächtnis speichert, was wir am Tag zuvor gelernt haben – all das passiert im Schlaf. Daher ist seine Qualität auch so wichtig, denn nur in Ruhe/-Schlafphasen können unter Einfluss des Parasympathikus die Körperzellen regenerieren. Wir bauen jede Sekunde an die 10 Millionen Körperzellen ab, die wir im Schlaf wieder aufbauen müssen – untertags ist dazu keine Möglichkeit.

So viel Schlaf brauchen wir:
Durchschnittswerte: Teenager 9 -10, Erwachsene 7-8, über 70-Jährige 5 -6 Stunden. Wichtiger als die Schlafdauer ist aber seine Qualität, damit sich der Körper in der Tiefschlafphase ungestört regenerieren kann.

Der Ablauf unseres Schlafs
1. Leichter Schlaf: Kurz nach dem Einschlafen wecken uns selbst leise Geräusche. Atmung und Puls verlangsamen, der Blutdruck sinkt.
2. Die Tiefschlafphase: Wir träumen kaum und bewegen uns wenig. Jetzt schüttet das Gehirn Hormone zur Regeneration aus.
3. Rapid-Eye-Movement-Phase (REM): Viele Hirnregionen sind aktiv. Wir träumen lebhaft, unsere Muskeln sind dabei lahmgelegt.

5 schlafunterstützende Empfehlungen:         

1. Die Muskeln beanspruchen! 
Vorher angespannte Muskeln können sich intensiver entspannen… und sorgen somit auch für generelle Entspannung! Wenn die Zeit mal nicht für mehr reicht, tuts auch ein kurzer Spaziergang vorm Schlafengehen. Regelmäßige Bewegung (Körperanspannung) sollte aber grundsätzlich zum Leben dazugehören.

2. Für genügend Sauerstoff sorgen!
Wenn untertags ein Aufenthalt im Freien (am besten irgendwo im Grünen) so gar nicht möglich ist (was aber wirklich sehr empfehlenswert ist!), dann zumindest dafür sorgen, dass das Schlafzimmer ordentlich durchlüftet ist – und am besten bei offenem (gekipptem) Fenster schlafen (solange die Außentemperaturen es zulassen).

3. Elektrosmog im Schlafzimmer vermeiden!
Keine elektrischen Wecker, Handys, Laptops, e-books, Tablets oder was es sonst noch gibt. LED-Bildschirme strahlen in einer Wellenlänge, die uns wachhält.
WIFI Geräte führen aufgrund ihrer Strahlung zu einer Reihe von Stoffwechselstörungen, die wiederum mit der Entstehung von Krebs und neurodegenerativen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Alle Geräte also, die eine drahtlose Kommunikation ermöglichen, können das Krebsrisiko heben. Und nicht nur das: Auch Alzheimer und Parkinson rücken durch den allgegenwärtigen WLAN-Betrieb vieler Geräte in greifbare Nähe. Zurück zum Kabel wäre daher in vielen Fällen gar nicht so übel und wir sollten uns zumindest in der Nacht Erholung davon gönnen!        

4. Für ein angenehmes Körpergefühl sorgen!
- nicht zu spät/zu viel/falsches Essen – leichte Kost, mit ausreichend B-Vitaminen, am besten noch vor 19 Uhr.
- Kein Alkohol, Koffein oder Nikotin am Abend!
- keine aufregende Abendprogrammgestaltung – (auch auf Fernsehen und Computer sollten aufgrund der in Punkt 3 genannten Gründe, verzichtet werden).
Eine entspannende Lektüre, ein heißes Bad, ein nettes Gespräch mit vertrauten Menschen, Meditation, malen und viele weitere entspannenden Möglichkeiten stehen zur Auswahl!
- Natürliche Hilfsmittel nutzen:
zB. Ätherische Öle mit beruhigender Wirkung, allen voran Lavendel.
Oder auch warme Milch mit Honig! Milch enthält die Aminosäure Tryptophan, woraus wiederum im Gehirn das Schlafhormon Serotonin hergestellt wird. Der Honig sorgt mit seinen Eigenschaften für den richtigen Ablauf und die eigentliche Nützlichkeit des Tryptophans.
Wasseranwendung: den ganzen Körper schnell mit einem nassen kalten Waschlappen abreiben, nicht abtrocknen und gleich ins Bett.
Entspannendes Tees (Melisse, Baldrian, Johanniskraut)
Immer annähernd zur gleichen Zeit schlafen gehen und aufstehen

5. Für ein angenehmes Bett-Gefühl sorgen!
- passende Matratze: Eine orthopädische Matratze kann den eigenen Schlaf maßgeblich verbessern. Mit ihrer speziellen Konstruktion helfen sie dabei das menschliche Skelett mitsamt seiner Muskulatur perfekt zu unterstützen, begünstigen die Regeneration und beugen schlechten Liegegewohnheiten vor.
- passendes Bettzeug: Bei Bettzeug (auch bei der Wandfarbe) kann man eine äußerst schlechte Farbwahl treffen: Rot zum Beispiel. Denn Rot wirkt aktivierend. Gute und hilfreiche Bettzeug-Farben wären BLAU (eher dunkel) und VIOLETT, da sie beruhigend und dämpfend wirken. Auch GRÜNTÖNE und WIESS sind OK.
- der Raum sollte gut abgedunkelt sein und im Raum sollten keine Lichter (eventuell von elektrischen Radioweckern) stören. Bei Kindern kann natürlich ein Nachtlicht, am besten in blauer Farbe, genutzt werden.
- die ideale Schlaftemperatur liegt bei 18 Grad. Wenn’s zu kalt wird, können die Muskeln schlecht entspannen, weil sie den Körper warmhalten wollen.
- für warme Füße sorgen! Wir haben auf den Fußsohlen viele Kälterezeptoren, die uns aufwachen lassen, bevor die      Kerntemperatur zu stark absinkt.

Außerdem hilft es, die Tatsache zu akzeptieren, dass die Zeit, die wir mit Schlafen verbringen, genauso wichtig und wertvoll ist, wie unsere Leistungsbereitschaft unter Tags. Im Schlaf müssen wir vertrauensvoll loslassen – wenn wir nicht bereit sind, loszulassen und unsere Kontrolle abzugeben, helfen auch oben genannte Empfehlungen nur bedingt.

 

Foto: pixabay

Elisabeth Wieden

* Dipl. Gesundheitspädagogin
* Kinesiologin nach KOPKIN®
* Humanenergetikerin
* Dipl. Fitness- und Aerobictrainerin

* Hunde-Vitalcoach
* Dipl. Tier-Kinesiologin u. Energetikerin
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