Das Immunsystem – unser persönlicher Bodyguard!

Das Immunsystem – unser persönlicher Bodyguard!

Die Aufgabe unseres Immunsystems ist es, den Körper gegen Krankheitserreger und gefährliche Fremdkörper zu schützen und zu verteidigen. Dazu gehören Mikroorganismen, auch Keime genannt (wie Bakterien, Viren und Pilze), Parasiten (zB. Würmer), Krebszellen und auch transplantierte Organe und Gewebe.

Unser Immunsystem umfasst ein Netzwerk aus Organen, Organteilen, Lymphknoten und Zellen. Blut-, und Lymphgefäße bilden die Verbindungsstellen und Transportwege für Immunzellen und wichtige Botenstoffe.

Mechanische und physikalische Barrieren, wie die Haut, auch die Hornhaut der Augen und unsere Schleimhäute (kleiden Atmungs-, Verdauungs-, Harn- und Geschlechtstrakt aus), sind die erste Verteidigungslinie gegen Eindringlinge. Sie stehen an vorderster Front und leisten hervorragende Arbeit, wenn es darum geht, Erreger oder Fremdkörper von uns fern zu halten! Eine Verletzung der Hautoberfläche, der Hornhaut des Auges oder degenerative Schleimhäute schwächen die erste Verteidigungslinie und machen uns empfänglicher für die Dinge, die wir nicht im Körper haben wollen und auch nicht brauchen.
Aber auch wenn die erste Barriere überwunden ist, gibt es eine Reihe von weiteren Hürden und Hindernissen, die ein Erreger überstehen muss, um unserem Körper letztendlich doch noch schaden zu können.

Eine weitere Verteidigungslinie bilden die weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die im Blutstrom zirkulieren und in Körpergewebe eindringen, um dort nach Mikroorganismen und anderen Eindringlingen zu suchen und diese anzugreifen.
Zur Verteidigung des Körpers werden in erster Linie weiße Blutkörperchen aus dem Knochenmark mobilisiert.
In den Lymphorgane (Knochenmark, Thymusdrüse) werden die weißen Blutkörperchen produziert, bzw. vermehren sie sich da. Das Knochenmark produziert alle verschiedenen Arten der weißen Blutkörperchen, einschließlich der Zellen, die sich zu T-Zellen weiterentwickeln (T-Vorläufer-Zellen).
In der Thymusdrüse vermehren sich T-Zellen und lernen, fremde Antigene zu erkennen und körpereigene Antigene zu ignorieren. T-Zellen sind für die erworbene Immunität von entscheidender Bedeutung.

Dann sind da noch die Mandeln (Früherkennung von Erregern), die Milz (Speicherung von Abwehrzellen z.B. Fresszellen), das lymphatische System (ist ein Netzwerk von Lymphknoten, die durch Lymphgefäße miteinander verbunden sind. Dieses System transportiert die Lymphe durch den gesamten Körper, aber auch fremde Substanzen - wie Bakterien, Krebszellen und mögliche in Geweben vorhandene tote oder geschädigte Zellen zur Entsorgung in die Lymphgefäße und zu den Lymphknoten), Blinddarm (beherbergt viele Zellen des Lymphsystems und ist Rückzugsgebiet für nützliche Bakterien. Werden Darmbakterien bei einer Infektion zerstört, überleben die „guten“ Keime im Blinddarm) und Peyer-Plaques (Ansammlungen von Lymphfollikeln in der Dünndarmschleimhaut. Hier findet man die M-Zellen, die Antigene durch ihre Zellkörper an die Lymphfollikel weiterleiten und so eine Immunantwort auslösen).
Es werden hier also Mikroorganismen und andere fremde Substanzen eingefangen und außerdem reife Immunzellen gesammelt, um miteinander und mit fremden Substanzen in Kontakt zu treten und eine spezifische Immunreaktion auszulösen.

Die meisten Erreger, die durch Nahrung in den Körper gelangen, werden durch Magensäure abgetötet.

Der Darm eines Erwachsenen ist ca. 8 Meter lang und hat eine Oberfläche von 400 - 500 m2 (2 Tennisplätze). Diese unglaublich große Fläche, ist für unsere Gesundheit von grundlegender Bedeutung. Die Darmflora (bis zu 100 Billionen Mikroorganismen) prägt das Darmmilieu, welches unmittelbaren Einfluss auf das Immunsystem, die Verdauung, die Haut und die Psyche des Menschen hat.

Außerdem sitzen 70 % aller Abwehrzellen des Körpers im Darm. Damit bildet der Darm mit seiner riesigen Fläche das Zentrum des Immunsystems.

Das Immunsystem in vollem Umfang zu beschreiben, würde einen elendlangen Text ergeben, den sich höchstwahrscheinlich so gut wie keiner lesen würde. Deshalb lasse ich meine Ausführung mal so stehen, denn auch hier ist schon sehr deutlich zu erkennen, dass unser Immunsystem ein großartiges Konstrukt ist, dem ein Keim so schnell nichts anhaben kann. Vorausgesetzt natürlich, es ist intakt!

Was schwächt unser Immunsystem?

  1. Ungesunde Lebensweise und die daraus resultierenden Krankheiten (Dysbalance der Darmflora, Diabetes, Stoffwechsel­störungen, chronische Atemwegs­erkrankungen, Krebs…)
  • Stress (im Sinne von Zeitdruck und/oder Überforderung) - ob im Berufs- oder Privatleben - greift die Abwehrkräfte an
  • Emotionaler Stress zeigt sich durch generelle Unzufriedenheit, Gereiztheit, Pessimismus (dauerhaft negative Lebenseinstellung)und Überforderung, aber auch durch Angstzustände und Panikattacken.
  • Ungesunde/mangelnde Ernährung: Vitaminmangel, Mangel an Mikronährstoffe und gesättigte Fette belasten das Immunsystem. Alkohol stört die Produktion von Botenstoffen, die wichtig für die Virenabwehr sind.
  • Schlafmangel und zu wenig Zeit für Erholung/Entspannung
  • Bewegungsmangel aber auch lange und zu intensive Trainingseinheiten
  1. Umweltgifte (Blei, Quecksilber, Chrom, Radionuklide, Pestizide und Cadmium). E-Smog
  2. Einnahme von bestimmten Medikamenten, insbesondere Antibiotika können die Darmflora schädigen und damit den Körper schwächen.
  3. Bestehende Verletzungen, Entzündungen oder Infekte belasten das Immunsystem. Solange es sich mit diesen Aufgaben beschäftigen muss, kann es sich nicht mit voller Kraft auf Erreger und Viren stürzen.
  4. Auch das Alter kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken, deshalb ist eine Unterstützung des Immunsystems besonders wichtig, je älter man wird.
  5. Erblich bedingte Immundefekte

 

Was stärkt unser Immunsystem?

  1. gesunde und ausgewogene Ernährung, vor allem reich an Vitamin C und D, Zink und Selen.
  2. Darmsanierung
  3. Körper entgiften
  4. Viel Wasser (oder ungesüßten Tee) trinken! 2-3l (je nach Konstitution)
  5. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft! Generell Frischluft und Sonnenlicht!
  6. Stress vermeiden und abbauen! Entspannungsphasen einplanen! Emotionalen Stress bearbeiten (Hilfe holen!)
  7. Ausreichender und tiefer Schlaf
  8. Sauna und Wechselduschen
  9. Hygiene (Hände waschen)
  10. Sozialkontakte/Freundschaften pflegen
  11. Lächeln und positiv denken!

 

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Elisabeth Wieden

* Dipl. Gesundheitspädagogin
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